Sie haben eine Stellenausschreibung gefunden, die Ihren Traumjob beschreibt? Erfahren Sie von uns, worauf sie jetzt achten sollten. Im folgenden Beitrag geben wir Ihnen einige hilfreiche Tipps für die Erstellung Ihres Lebenslaufes.

Ohne Bewerbung kein neuer Job

Bevor Sie einen neuen Arbeitgeber persönlich von sich und Ihren Fähigkeiten überzeugen können, bedarf es einem essentiellen Schritt vorweg: Das Verfassen der Bewerbung. Der erste Eindruck ist enorm wichtig und entscheidet schließlich darüber, ob Sie Ihrem neuen Job ein Stück näherkommen und zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden. Ein unabdingbarer Bestandteil der Bewerbung ist der Lebenslauf.

Was in den Lebenslauf gehört

Der Lebenslauf, auch CV genannt, ist der Bestandteil der Bewerbung, dem am meisten Aufmerksamkeit geschenkt wird. Doch was gehört eigentlich rein und was sollte lieber verschwiegen werden?

Bestandteile des Lebenslaufes:

  • Persönliche Daten
  • Beruflicher Werdegang
  • Studium, Ausbildung, Schule
  • Besondere Kenntnisse
  • Ort, Datum

Hinweis: Gehen Sie antichronologisch vor

Das bedeutet, dass Sie mit Ihrer aktuellen Tätigkeit beginnen und dann zeitlich zurück gehen. So haben Personaler Ihre letzte Station direkt im Blick.

Wie wichtig sind Hobbys im Lebenslauf?

Verständlicherweise hat jeder Mensch auch ein Leben außerhalb des Berufs. Was genau dort gemacht wird, geht den Arbeitgeber im Grunde nichts an. Deshalb sind Hobbys auch kein Muss. In erster Linie zählen die beruflichen Stationen. Allerdings kann es auch nicht schaden, ein paar Details preiszugeben. So können Hobbys das Gesamtbild eines Bewerbers positiv abrunden.

Halten Sie jedoch eine Antwort parat, falls man Sie auf diese anspricht und erfinden Sie keine Aktivitäten, die Sie besser dastehen lassen könnten. Von Vorteil ist natürlich, wenn Ihre Hobbys einen Bezug zum Beruf haben. Vermeiden Sie daher auch uninteressante Details, wie zum Beispiel Lesen und Fernsehen. Reduzieren Sie sich auf erwähnenswerte Themen.

Lücken im Lebenslauf

Ein lückenloser Lebenslauf ist natürlich gern gesehen. Aber nicht jeder hat diesen zu bieten. Mehrere Monate im Ausland, Arbeitslosigkeit, diverse Jobwechsel – manchmal fehlt der gewünschte „Rote Faden“. Doch Brüche im Lebenslauf sind nicht selten und auch nicht sofort ein Ausschlusskriterium. Wichtig ist ein offener Umgang mit diesen und Sie sollten die Brüche argumentieren können.

Entscheidend ist, ob ein eindeutiger Bezug und die Übereinstimmung zwischen Ihren Qualifikationen und den Anforderungen des Unternehmens besteht. Natürlich sind die Personaler je nach Unternehmen unterschiedlich eingestellt. Wichtig ist das Gesamtbild des Werdegangs.

Schummeln im Lebenslauf

Gern möchte man sich in seinem Lebenslauf besonders gut präsentieren. Doch es gibt eine Grenze zwischen etwas „Schönfärben“ und einer Fälschung. Juristisch gesehen ist immer dann von einer Lüge auszugehen, wenn bewusst ein Sachverhalt vorgetäuscht wird, der bei dem neuen Arbeitgeber einen falschen Eindruck hervorrufen soll. Also dann, wenn eine Aussage des Lebenslaufes an der Realität vorbei geht oder ausgedacht ist.

Achtung: Lügen kann bestraft werden

Sollten Sie beispielsweise im Hinblick auf Ihre Fahrerlaubnis, eine Nebenbeschäftigung oder bei anderen wichtigen Qualifikationen lügen, riskieren Sie eine Schadensersatzforderung und auch eine mögliche Kündigung. Sie sollten daher bei der Wahrheit bleiben.

Der Lebenslauf ist so etwas wie die Visitenkarte eines Bewerbers. Wer mit seinem Lebenslauf überzeugt, wird auch zum Vorstellungsgespräch eingeladen.