Bundesregierung und Länderchefs haben am Mittwoch entschieden, welche Beschränkungen weiter gelten sollen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Lockerungen bei Geschäften, Schulen und Friseuren

Langsam gibt es in einigen Bereichen Schritte zurück in Richtung Normalität. Die Regierung will einige Einschränkungen lockern, andere gelten weiterhin. Diese Regeln werden jetzt weniger streng:

  • Geschäfte bis 800 qm dürfen ab dem 20.04. wieder öffnen. Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen sollen wieder öffnen dürfen, egal wie groß die Verkaufsfläche ist. Hygienevorschriften müssen aber eingehalten werden. Außerdem muss die Zahl von Kunden beschränkt werden, die gleichzeitig im Geschäft sein dürfen.
  • Friseure sollen ab dem 04.05. wieder öffnen dürfen. Die Kundenanzahl soll aber auch beschränkt sein, auf Hygiene muss geachtet werden und die Angestellten müssen Schutzkleidung tragen.
  • Schulen sollen allmählich wieder öffnen. Ab dem 04.05. soll der Unterricht für Abschlussklassen wieder losgehen. Auch Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen, sollen wieder zur Schule gehen. Das gleiche gilt für die obersten Klassen in Grundschulen. Der Unterricht soll in kleineren Gruppen mit besonderen Hygienemaßnahmen stattfinden. Ein Konzept, wie das genau umgesetzt werden soll, steht noch aus.
  • Hochschulen dürfen Prüfungen abnehmen. Auch Bibliotheken und Archive dürfen unter Auflagen wieder öffnen.

Diese Einschränkungen gelten weiterhin

In einigen Punkten bleiben die Regeln aber weiter streng. Kontakte bleiben beschränkt, Großveranstaltungen fallen weiter aus und Kitas öffnen auch nicht wieder.

  • Die Kontaktbeschränkungen gelten mindestens bis zum 03.05. weiter. Wie gehabt darf man in der Öffentlichkeit höchstens mit einer Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, unterwegs sein. Ein Abstand von 1,5 Metern soll eingehalten werden.
  • Kitas bleiben mindestens bis zum 04.05. geschlossen. Die Notbetreuung soll aber auf mehr Berufsgruppen ausgeweitet werden.
  • Restaurants bleiben weiter zu. Das gilt auch für Kneipen, Clubs, Theater und so weiter. Lieferservices und Außer-Haus-Verkauf sind nach wie vor erlaubt.
  • Großveranstaltungen sind bis mindestens Ende August verboten. Darunter fallen auch Fußballspiele.
  • Bund und Länder empfehlen dringend, Masken zu tragen. Das gilt besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Eine Maskenpflicht gibt es weiter nicht.

 

Quellen: