Der April ist da und normalerweise auch die Zeit die Reifen seines Fahrzeuges wechseln zu lassen. Doch ist das eigentlich erlaubt? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Termine Sie rund um Ihr Fahrzeug eigentlich wahrnehmen dürfen.

Werkstatttermine in Zeiten der Corona-Krise

Sofern Sie Besitzer eines Fahrzeuges sind, ergeben sich womöglich in den nächsten Tagen und Wochen Termine, die sie mit diesem wahrnehmen wollen. Sei es die anstehende HU oder ein Werkstattbesuch für eine Reparatur oder einen Reifenwechsel. Was ist erlaubt, was sollte vermieden werden?

Hinweis: Keine bundesweite Regelung

Einige Regelungen können je nach Bundesland variieren. Auch regional kann es zu Unterschieden kommen. Erkundigen Sie sich daher im Vorfeld über die geltenden Richtlinien.

Darf eine Hauptuntersuchung durchgeführt werden?

Ja, Fahrzeuguntersuchungen werden auch weiterhin von den großen HU-Prüfstellen wie TÜV, DEKRA und GTÜ durchgeführt. Die Hauptuntersuchung ist unbedingt erforderlich, da sie eine behördliche Verpflichtung zur Erhaltung der Verkehrssicherheit ist.

Die einzige Abweichung: Sobald die Frist einer Hauptuntersuchung mehr als zwei Monate überzogen wurde, droht normalerweise ein Verwarnungsgeld. Das Bundesverkehrsministerium hat den Ländern nun vorgeschlagen, den Polizeibehörden zu empfehlen, eine Frist von bis zu vier Monaten nicht zu ahnden. Allerdings wurde diesbezüglich noch nichts beschlossen.

Darf ich mein Fahrzeug in die Werkstatt bringen?

Hier gibt es Unterschiede: In Bundesländern in denen eine Ausgangsbeschränkung verhängt wurde, muss für einen Werkstattbesuch ein triftiger Grund vorliegen. Der liegt beispielsweise dann vor, wenn eine sicherheitsrelevante Reparatur nötig ist. Ein Lackschaden ist kein triftiger Grund. In Bundesländern in denen die Kontaktsperre verhängt wurde, dürfen hingegen auch Schönheitsreparaturen und Reifenwechsel von den Kfz-Werkstätten durchgeführt werden.

Hinweis: Ist Ihr Termin wirklich notwendig?

Grundsätzlich wird unabhängig von der Rechtslage empfohlen, Termine die nicht notwendig sind, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Ruhige Verkehrslage wird für Raserei missbraucht

Die Straßen sind nachweislich leerer und das ist gut so. Es bedeutet, dass sich an die Vorschriften und Empfehlungen während der Corna-Krise gehalten wird. Diese Tatsache wird jedoch zunehmend von Rasern ausgenutzt. Laut Polizeimeldungen werden immer mehr zu schnelle Fahrzeuge wie auch illegale Autorennen bemerkt. Mehrere Führerscheine mussten bereits abgegeben werden. Die Polizei kündigt deshalb an, in den nächsten Tagen vermehrt blitzen zu wollen.

Neue StVO sorgt für härtere und schnellere Strafen

Ebenfalls vom Rasen abhalten könnte die neue Straßenverkehrsordnung. Auch wenn diese sich aufgrund der Corona-Krise verzögert, wird sie in absehbarer Zeit in Kraft treten. Autofahrer müssen dann sowohl eher, als auch tiefer in die Tasche greifen. Auch Punkte und Fahrverbote werden schneller verhängt. 

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Quellen: