Wenn Sie in einen Autounfall verwickelt wurden, gilt es als erstes Ruhe bewahren und die richtigen Vorkehrungen treffen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich am besten verhalten sollten, ob die Polizei und die Versicherung informiert werden müssen und welche strafrechtlichen Konsequenzen Sie erwarten.

Gründe für einen Verkehrsunfall

Von einem Verkehrsunfall kann immer dann gesprochen werden, wenn ein Ereignis, welches direkt im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr steht, zu einer Schädigung führt. Die klassischen Merkmale eines Verkehrsunfalls sind:

  • Der Verkehrsunfall war von keinem der Beteiligten gewollt
  • Der Verkehrsunfall geschieht plötzlich
  • Der Vorfall muss mit dem Straßenverkehr und den damit verbundenen Gefahren zusammenstehen
  • Es kam zu einem Sach- und/oder Personenschaden

Eine Gefährdung im Straßenverkehr reicht daher nicht aus, um von einem Verkehrsunfall zu sprechen. Bei einer Gefährdung im Straßenverkehr handelt es sich lediglich um die Möglichkeit, dass eine Person oder Sache einen Schaden erleidet.

Welche Gründe gibt es für einen Autounfall?

Gründe für einen Autounfall gibt es zahlreiche. Die wichtigsten Gründe sind jedoch:

  • Ein Verstoß gegen die Verkehrsvorschriften (Fehlverhalten des Fahrzeugführers)
  • Die Technik des Autos hat versagt
  • Straßen- und Witterungsverhältnisse
  • Falsches Verhalten von Fußgängern

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, wie oft die jeweiligen Gründe tatsächlich zu einem Verkehrsunfall geführt haben.

Wie oft hat ein Fehlverhalten des Fahrzeugführers zu einem Personenschaden geführt?

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jährlich eine Tabelle aus der hervorgeht, wie häufig ein Fehlverhalten eines Autofahrers zu einem Personenschaden geführt hat. Im Jahr 2018 waren es insgesamt 368.559 Autounfälle. Folgende Ursachen haben hierfür eine Rolle gespielt:

Wie häufig führt eine fehlerhafte Technik zu einem Autounfall?

Im Jahr 2018 kam es  insgesamt zu 3.687 Verkehrsunfällen aufgrund von technischen Mängeln. Folgende technische Mängel waren Auslöser für den Autounfall:

  • Beleuchtung
  • Bereifung
  • Bremsen
  • Lenkung
  • Zugvorrichtung

Wie häufig führen Straßen- und Witterungsverhältnisse zu einem Verkehrsunfall?

Gerade Straßen- und Witterungsverhältnisse werden von Autofahrern häufig unterschätzt. Besonders Autofahrer mit wenig Fahrerfahrung passen ihre Geschwindigkeit häufig nicht den gegebenen Verhältnissen an. Im Jahr 2018 kam es zu 30.205 Verkehrsunfällen aufgrund von Straßen- und Witterungsverhältnissen. Folgende Ursachen waren Auslöser für einen Autounfall:

  • Glätte durch Regen, Eis und Schnee
  • Sichtbehinderungen durch Nebel oder Sonne
  • Hindernisse auf der Fahrbahn

Wie häufig führt das Fehlverhalten eines Fußgängers zu einem Verkehrsunfall?

Allerdings führt nicht immer nur das Fehlverhalten eines Autofahrers zu einem Autounfall. Auch Verkehrsverstöße durch Fußgänger spielen bei der jährlichen Anzahl an Autounfällen eine wichtige Rolle. Im Jahr 2018 kam es insgesamt zu 12.752 Autounfällen aufgrund eines Fehlverhaltens eines Fußgängers. Bei einem Unfall als Fußgänger trifft die Schuld also nicht unbedingt den Autofahrer.

Die ersten Schritte nach einem Verkehrsunfall

Wenn es zu einem Verkehrsunfall gekommen ist, sollten Sie in erster Linie Ruhe bewahren. In diesem Moment ist ein richtiges und überlegtes Vorgehen wichtig, damit Sie den Straßenverkehr, sich und andere nicht weiter gefährden. Folgende Punkte sollten Sie bei einem Verkehrsunfall Schritt für Schritt abarbeiten:

  • Unfallstelle absichern
  • Bei Verletzten Erste Hilfe leisten
  • Polizei und Notarzt benachrichtigen
  • Beweise sichern durch Fotos
  • Den Unfall dokumentieren
  • Daten der Beteiligten notieren
  • Die Unfallstelle räumen
  • Schaden der Versicherung melden

Die sechs Schritte nach einem Verkehrsunfall

Wie wird die Unfallstelle richtig abgesichert?

Der wichtigste Punkt ist, dass Sie die Unfallstelle absichern. Durch einen Autounfall können Fahrzeuge falsch auf der Fahrbahn stehen oder Autoteile verstreut sein. Dies kann andere Verkehrsteilnehmer und Sie gefährden. Sie sollten daher Ihren Warnblinker einschalten und Ihr Warndreieck aufstellen. Ferner sollten Sie das Licht an Ihrem Fahrzeug einschalten, so ist Ihr Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar.

Hinweis: Abstand des Warndreiecks variiert

Auf Landstraßen muss das Warndreieck mindestens 100 Meter vor der Unfallstelle platziert werden. Auf der Autobahn beträgt der Abstand aufgrund der erhöhten Geschwindigkeiten sogar mindestens 200 Meter.

Richtiger Abstand für Warndreiecke

Wie sollten Sie erste Hilfe leisten?

Bei einem Autounfall mit schwer verletzten Personen können häufig Minuten darüber entscheiden, ob die verletzte Person überlebt. Es ist daher wichtig, dass Sie Kenntnisse über Erste-Hilfe-Maßnahmen verfügen. Außerdem erforderlich ist ein Verbandskasten, so können Sie ein blutendes Unfallopfer direkt versorgen. Letztlich sollten Sie auch die Notarzt-Nummer (112) anrufen, damit ein Krankenwagen zum Unfallort kommt.

Hinweis: Kenntnisse Erste-Hilfe

Ein Erste-Hilfe-Schein ist notwendig für den Erhalt eines Führerschein. Leider gehen die Kenntnisse mit der Zeit wieder verloren. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse noch ausreichend sind, bietet sich ggf. ein erneuter Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses an.

Wann müssen Sie die Polizei informieren?

Grundsätzlich besteht keine rechtliche Pflicht, bei einem Autounfall die Polizei zu informieren, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Haben Sie sich entschieden, nicht die Polizei zu rufen, müssen Sie die notwendigen Feststellung zum Schaden treffen. Der § 142 StGB gibt Auskunft darüber, welche Informationen in jedem Fall festgestellt werden müssen:

  • Angaben der Personen, also Namen und Adresse
  • Angaben zum Fahrzeughalter, falls dieser mit dem Fahrzeugführer nicht identisch ist
  • Angaben zum Fahrzeug, also Kennzeichen
  • Angaben inwieweit die Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren
  • Der genaue Ort und Zeitpunkt des Unfalls
  • Angaben (Adresse und Name) von möglichen Zeugen
  • Versicherer des Unfallverursachers

Hinweis: Bei Verletzungen Polizei kontaktieren sinnvoll

Bei schweren Verletzungen ist es in jedem Fall ratsam, die Polizei zu rufen. Diese nehmen dann den Unfallhergang genau auf. Dies kann insbesondere bei der später folgenden Schadensregulierung hilfreich sein. Zudem kann die Polizei bei Personenschäden selbst Ermittlungen anstellen.

In ein paar Ausnahmefällen ist das Rufen der Polizei jedoch notwendig. Dies immer dann, wenn bei dem Autounfall die andere Partei nicht anwesend ist, also bei Sachschäden. Sie als Unfallverursacher müssen dann eine angemessen Zeit auf die andere Person warten. Taucht die Person nicht auf, müssen Sie die Polizei verständigen. Auch bei einem Autounfall mit Fahrerflucht, sollten Sie in jedem Fall die Polizei informieren.

Hinweis: Angemessene Wartezeit

Die angemessene Wartezeit bestimmt sich nach dem konkreten Einzelfall. Die Wartezeit unterhalb der Woche auf einem Parkplatz ist geringer als die Wartezeit nachts außerhalb einer Ortschaft.

Welche Beweise müssen gesichert werden?

Nach einem Unfall sollten Sie diesen im Detail festhalten. Die beste Möglichkeit ist es, Fotos vom Unfallort zu machen. Folgende Punkte sollten Sie hierbei in jedem Fall fotografieren:

  • Die Beschädigung an allen beteiligten Fahrzeugen
  • Standpunkt der Fahrzeuge direkt nach dem Unfall wenn möglich
  • Ggf. Verletzungen
  • Spuren des Unfallhergangs. Hierzu zählen Reifen- und Kratzspuren auf der Straße
  • Ort des Unfall. Hier machen Sie am besten Fotos aus verschiedenen Perspektiven
  • Papiere des Unfallgegners

Sollten Sie den Schaden der Versicherung melden?

Sind Sie Verursacher des Unfall, haben Sie die Pflicht, den Verkehrsunfall Ihrer Versicherung zu melden. Dies ergibt sich aus den Allgemeinen Bedingungen für Kraftfahrtversicherungen.

Sind Sie Geschädigter, müssen Sie Ihre Versicherung hierüber nicht informieren. Weigert sich der Unfallverursacher den Schaden seiner Versicherung mitzuteilen, haben Sie als Geschädigter die Möglichkeit den Schaden selbst der Versicherung mitzuteilen. Hat der Unfallverursacher Ihnen die Versicherung nicht genannt, können Sie den Zentralruf der Autoversicherer melden. Diese teilen Ihnen die zuständige Versicherung mit. Hierzu müssen Sie folgende Angaben haben:

  • Ggf. Name und Anschrift des gegnerischen Fahrers
  • Kennzeichen des Fahrzeugs
  • Datum des Autounfalls

Der unverschuldete Autounfall

Bei einem Autounfall kann es vorkommen, dass eine beteiligte Person völlig schuldlos ist. Für diese Person handelt es sich dann um einen unverschuldeten Autounfall. Ein Beispiel hierfür wäre, dass Sie bei einer roten Ampel bremsen und der Hintermann Ihnen auffährt, da dieser den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat.

Welche Ansprüche kann der Geschädigte geltend machen?

Sie können verschiedene Ansprüche als Geschädigter bei einem unverschuldeten Unfall geltend machen. Sollte Ihr Fahrzeug nicht mehr fahrtauglich sein und muss aus diesem Grund zu einer Werkstatt transportiert werden, stehen Ihnen die Kosten für den Abschleppvorgang zu. Ebenso die vollständigen Reparaturkosten für die Beseitigung des Schadens.

Die Kosten für einen Mietwagen können über die Nutzungsausfallentschädigung geltend gemacht werden. Sie haben aber auch ohne die Nutzung eines Mietwagen einen Anspruch auf die fiktive Nutzungsentschädigung. Ist die Höhe des Schadens oder der Unfallhergang unklar, können Sie ebenfalls die Sachverständigenkosten geltend machen. Der Schaden muss jedoch mindestens bei 750 EUR liegen.

Weitere Ansprüche können sein:

  • Bei Verletzungen steht Ihnen ein Schmerzensgeld zu. Die Verletzungen müssen durch einen Arzt dokumentiert worden sein.
  • Eine Kostenpauschale für Telefonate oder Briefe. Diese liegt zwischen 20 bis 30 EUR.
  • Beerdigungskosten bei einem Unfall mit Todesopfer.
  • Entgangene Unterhaltskosten können ebenfalls bei einem Autounfall mit Todesopfer von den Hinterbliebenen geltend gemacht werden.
  • Wertminderung für das Fahrzeug
  • Abmeldekosten bei einem Totalschaden
  • außergerichtliche Rechtsanwaltskosten 

Was tun bei einem unverschuldeten Unfall?

Bei einem unverschuldeten Unfall ist es empfehlenswert die Polizei zu informieren, damit diese den Unfallhergang aufnehmen, da der andere Unfallbeteiligte sich vermutlich nicht die alleinige Schuld an dem Autounfall eingestehen wird.

Bei einem unverschuldeten Unfall müssen Sie diesen jedoch nicht der Versicherung mitteilen, wenn sicher ist, dass Sie den Unfall nicht mitverschuldet haben.

Autounfall im Ausland

Vor einer Reise mit dem Auto ins Ausland sollten Sie immer einen Autounfall einkalkulieren und sich entsprechend vorbereiten. Sie sollten daher folgende Telefonnummern direkt parat haben:

  • Telefonnummer Ihrer Versicherung
  • Telefonnummer des Notrufs im Ausland
  • Telefonnummer der deutschen Vertretung im Urlaubsland

Zudem sollten Sie immer einen europäischen Unfallbericht bei sich führen. Dies erleichtert die Unfallaufnahme vor Ort. Auch das Vorhandensein der Grünen Karte Ihrer Versicherung ist ratsam. So können Sie im Ausland direkt nachweisen, dass Sie eine KFZ-Haftpflichtversicherung haben.

Das Vorgehen nach einem Autounfall im Ausland unterscheidet sich nicht von dem Vorgehen bei einem Unfall im Inland. Unter der Telefonnummer 112 erreichen Sie auch im Ausland immer einen Rettungsdienst.

Wie verläuft die Schadensregulierung im Ausland?

Für eine optimale Unterstützung bei einem Autounfall im Ausland, stellt jede KFZ-Haftpflichtversicherung in sämtlichen EU-Staaten einen Schadensregulierungsbeauftragen. Dieser übernimmt die Übermittlung des Schadens an die zuständige Versicherung im Land des Unfallgegners.

Wer übernimmt den Schaden im Ausland?

Auch im Ausland gilt: Der Unfallverursacher muss für den Schaden aufkommen. Die Schadensregulierung im Ausland nimmt jedoch mehr Zeit in Anspruch. Auch die Höhe des Schadensersatzes ist von Land zu Land unterschiedlich. Meistens liegt die Höhe des Schadensersatzes unter dem deutschen Niveau.

Autounfall mit Personenschaden: Das kommt auf Sie zu

Bei einem Autounfall mit einem Personenschaden übernimmt die KFZ-Haftpflichtversicherung die entstandenen Schäden. In der Regel werden Sie, sofern Sie der Unfallverursacher sind, von Ihrer Versicherung hochgestuft und müssen dann einen höheren Versicherungsbeitrag zahlen. Jedoch kann ein Verkehrsunfall mit Personenschaden auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Welche strafrechtlichen Konsequenzen können auf Sie zukommen?

Wer im Straßenverkehr jemanden verletzt, begeht eine Straftat. Hierbei ist es unerheblich, ob Sie als Unfallverursacher den Unfall vorsätzlich oder fahrlässig verursacht haben. Folgende Straftatbestände können Sie bei einem Personenschaden verwirklichen:

  • fahrlässige Körperverletzung gemäß § 229 StGB
  • Sollte das Opfer zu Tode gekommen sein ist dies eine fahrlässige Tötung gemäß 222 StGB

Da das öffentliche Interesse an der Verfolgung dieser Tat meistens bejaht wird, leitet die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren von Amts wegen ein. Eine Strafanzeige durch den Geschädigten ist daher nicht notwendig.

Hinweis: Einstellung bei Personenschaden mit geringem Ausmaß

Kommt die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass Ihr Fahrlässigkeitsverstoß nicht erheblich war oder der Personenschaden nur gering ist, kann diese das Verfahren wegen geringer Schuld gemäß § 153a StPO einstellen. Die Einstellung erfolgt mit einer Auflage. Meistens müssen Sie dann einen Geldbetrag an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Staatsanwaltschaft vollständig ohne Auflagen von der Verfolgung gemäß § 153 StPO absieht.

Welche Auswirkung hat der Unfall auf Ihre Fahrerlaubnis?

Bei einem Autounfall und einem späteren Ermittlungsverfahren kann es auch dazu kommen, dass angeordnet wird, Ihre Fahrerlaubnis zu entziehen. Dies ist meist der Fall, wenn der Unfall aufgrund von  verursacht wurde.

Die Alkoholfahrt verwirklicht zudem einen weiteren Straftatbestand, nämlich die Gefährdung im Straßenverkehr gemäß § 315 c StGB oder den des § 316 StGB. Kommt es zu einer Verurteilung wegen einer Gefährdung im Straßenverkehr, sieht der § 69 StGB vor, dass Ihnen die Fahrerlaubnis in jedem Fall entzogen werden muss.

Sonderfälle: Autounfall ohne Führerschein und auf dem Arbeitsweg

Bei einem Autounfall ohne Führerschein müssen Sie neben den normalen Strafen noch mit weiteren Konsequenzen rechnen. Zunächst machen Sie sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 StVG strafbar zum anderen müssen Sie für den entstandenen Schaden selbst aufkommen. Ihre Haftpflichtversicherung wird zwar zunächst den Schaden regulieren, Sie aber anschließend in Regresse nehmen.

Die Rückforderung durch die Versicherung ist auch rechtens. Durch das Fahren ohne Fahrerlaubnis haben Sie eine Obliegenheitsverletzung begangen. Diese Obliegenheitsverletzung kann sogar dazu führen, dass Ihr Versicherungsschutz vollständig entfällt.

Der Regressanspruch der Versicherung ist auf 5.000 EUR begrenzt. Dieser Betrag kann sich jedoch erhöhen, wenn Ihnen mehrere Obliegenheitsverletzungen vorgeworfen werden. Dies wäre z.B. der Fall wenn Sie gleichzeitig auch noch alkoholisiert Auto gefahren sind.

Gilt ein Autounfall auf dem Arbeitsweg als Arbeitsunfall?

Geschieht ein Autounfall auf dem Arbeitsweg oder auf dem Heimweg von der Arbeit, wird dies als Wegeunfall bezeichnet. Dieser Form des Autounfalls stellt auch einen Arbeitsunfall dar.

Der Autounfall muss durch den Arbeitgeber gemeldet werden, wenn Sie als Arbeitnehmer verletzungsbedingt länger als drei Tage arbeitsunfähig krank geschrieben werden. Die Mitteilung muss an die Berufsgenossenschaft erfolgen.

Hinweis: Arbeitnehmer macht Schadensersatzansprüche beim Unfallverursacher geltend

Die Anzeige bei der Berufsgenossenschaft ist wichtig, wenn der Arbeitnehmer Schadensersatzansprüche gegenüber dem Unfallverursacher geltend machen möchte. Hierunter zählen z.B. Lohnfortzahlungen.

Die Berufsgenossenschaft ist zudem für die Schadensregulierung zuständig. Hier werden jedoch nur die Kosten für gesundheitliche Folgen übernommen, wie die Heilbehandlungskosten. Nicht übernommen werden:

  • Sachschäden die dem Versicherten entstanden sind
  • Personen- oder Sachschäden anderer Unfallbeteiligter
  • Schmerzensgeldansprüche
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